
Bin ich so weit geflogen
um zerfasert
auf spitzen Steinen
im seichten Wasser
umgeben von Ästen und Schlamm
anzukommen?
Meine Natur
ist das Schweben
was hält mich hier noch länger?
Brauche ich denn noch immer
deinen heißen Atem,
der mich in den Himmel trägt?
Deine wärmenden Hände,
die mir den Frost
aus den Poren streichelt?
Deine Liebe,
die meine Zerrissenheit
mit Sicherheitsstich näht?
Ich werde wieder
Ufer finden
in weichem Moos schlafen
in der Sommersonne trocknen
mein Gefieder glätten
in den Himmel aufsteigen.
Meine Intuition
und die Sterne
werden mich in den Süden führen.