Fómhar - Herbst - soulimages by Katja Liedle Fotografie




Du kannst loslassen
den Ast den Stamm den Sommer
und ewig fliegen


Der Begriff Fómhar bezeichnet die herbstliche Tag- und Nachtgleiche Ende September (auch Mabon genannt). Eine weitere Bezeichnung für dieses keltische Fest ist Alban Elued, was so viel bedeutet wie "Licht über dem Wasser". Anfang Oktober werden die Nächte bereits deutlich länger, man bereitet sich nun wieder auf die dunklere Zeit vor. 

Zu Mabon war die Ernte abgeschlossen und es konnte den Göttern für den Erntesegen gedankt werden. Noch heute gibt es in ländlichen Gegenden den Brauch des Erntedankfestes. Mit dem Erntedank verbindet sich die Ehrerbietung an die Ahnen und die Besänftigung von Dämonen.

In Irland war es während Mabon üblich, Grabhügel, sogenannte Cairns, zu besuchen, um tote Vorfahren, insbesondere weibliche, zu ehren. Man besuchte die Toten um sie zu besänftigen, damit sie, wenn sie die menschliche Welt an Samhain (31. Oktober) besuchten,  freundlich und guten Willens waren. Frauen schmückten die Gräber, während die Männer das Fest vorbereiteten.



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