Grüntage erblühen
Graunächte schmelzen
Vogelfeste all überall

Zur Aussaat kommt
was wachsen soll
Die Göttin der Morgenröte
kleidet neu die Welt


Die Göttin Ostara symbolisiert Wärme, Wachstum, Licht und Wiedergeburt. Ihr Fest ist die Tag- und Nachtgleiche (Meán Earrach) am 21. März, hier feiert man das Ende des Winters und die Fruchtbarkeit des Frühlings und die Tage der Aussaat, die Göttin der Morgenröte vertreibt den Frost und die kalten Tage. Das Osterfest hat seinen Namen ebenfalls von ihr.

Zu Ostara ist der Frühling überall in der Natur sichtbar geworden: der "Tag" wird nun von Monat zu Monat länger; Blumen sprießen, die Zugvögel sind zurück und beginnen zu nisten. Deshalb gilt Ostara auch als das keltische "Vogelfest". Eier und Küken sind daher ein Hauptbestandteil dieses Festes. Sie symbolisieren eine traditionelle Verbindung der Druiden zu den Vögeln. Das Ei gilt darüber hinaus als ein Symbol der Fruchtbarkeit (ebenso wie der Hase bzw. das Kaninchen) und Wiedergeburt.

Schon für die steinzeitlichen Bewohner Irlands waren die Tag- und Nachtgleichen für die Landwirtschaft im Frühjahr und Herbst von großer Bedeutung, einige prähistorische Grab- und Kultanlagen wie z.B. Knowth im County Meath sind entsprechend ausgerichtet


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