Feenhügel
hinter Schwarzdornhecken
in goldene Höhlen
wird Menschen Glück gewährt
Märchenzauber


Samhain ist in der keltischen Tradition der Beginn des neuen Jahres (das Wort Halloween kommt vermutlich von einer Verkürzung von "hallowed evening"), es ist eines der wichtigsten Feste im Jahresverlauf und markiert den Beginn des Winters.

Samhain ist und war nie mit Bösem oder Negativem verbunden. Letztendlich ist das auf christliche Einflüsse zurückzuführen, die das Fest in Verruf bringen wollten. Es war schon immer eine Zeit, in der der Glaube an die Verbundenheit aller Wesen und die Existenz von Leben über den Tod hinaus sichtbar wurde. Obwohl der Tod ein wesentlicher Bestandteil von Samhains Symbolik ist, feiert dieses Fest auch den Triumph des Lebens über den Tod. Die Vorstellung, dass böse Geister an Samhain auf der Erde wandeln, ist eine Fehlinterpretation des heidnischen Glaubens, dass der Schleier des Bewusstseins, der das Land der Lebenden vom Land der Toten trennt, in dieser Nacht am dünnsten ist. Samhain existiert quasi "zwischen den Welten" und dies ist auch der Grund, warum Samhain eine der besten Nächte ist, um Feen zu sehen - es ist die Nacht, in der die Sidhe oder Feenhügel geöffnet sind.

Unzählige Geschichten berichten über die Begegnungen von Sterblichen mit Angehörigen der Feenwelt - wer einmal mit den Feen geht, kommt im Zweifel erst Hunderte Jahre später wieder zrück und erkennt die Welt nicht wieder. Vorsichtig muss man auch sein, wenn man überirdische Musik hört, diese nachzuspielen, kann ebenfalls den Zorn der der Feen auf sich ziehen.

Natürlich können die Feen auch Gutes tun, allerdings sind sie recht launisch, daher muss man sehr darauf achten, sie nicht zu verstimmen. Bis heute hat sich damit in Irland unabhängig vom Christentum die Verbindung zu einer übersinnlichen Welt erhalten.


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