Invasive Pflanzen - soulimages by Katja Liedle Fotografie

In Neuseeland hat sich durch die isolierte Lage eine einigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt, die allerdings schon durch die Ankunft der Maori entscheidend verändert wurde. Sie jagten die flugunfähigen Vögel (die nicht zu fliegen brauchten, weil sie keine Feinde hatten) und brachten selbst Pflanzen mit, die sich dann auch weitere ausbreiteten. Nach der Ankunft der europäischen Kolonialisten verstärkte sich dies um ein Vielfaches. Britische Siedler wollten in der neuen Heimat eine englische Landschaft kreieren und brachten neben Nahrungspflanzen auch Zierpflanzen und verschiedenste Tierarten bis hin zu Singvögeln mit.

Das natürliche Gleichgewicht wurde dadurch empfindlich gestört und viele der endemischen Pflanzen und Tiere sind heute bedroht oder ausgestorben.

Auch die tropische Wasserlilie ist eine importierte Zierpflanze, einige Arten gelten als Unkraut, das systematisch bekämpft wird. Das Foto stammt aus dem Botanischen Garten in Wellington, dort ist die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung natürlich wesentlich geringer.

Zu den Pflanzen, die man als invasiv und schädlich charakterisiert hat gehören unter anderem das europäische Heidekraut und der Ginster, die gelbe Wasserschwertlilie, der Rhododendron, das Pampasgras, die Weide, der Schachtelhalm und viele weitere Pflanzen

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